Wie du gesunde Angewohnheiten schaffst

„Nächstes Jahr nehme ich diese letzten 5 Kilo wirklich ab!“, „2020 schreibe ich endlich mein Buch!“ oder „Ab Januar fange ich jetzt aber wirklich an, gesünder zu kochen!“ So klingt es in vielen Köpfen. Man ist voller guter Ideen, voller Motivation endlich etwas am Alltagstrott zu ändern… Nächstes Jahr dann. Ist ja schon bald… Und dann schwupps, ist das Jahr auch schon wieder vorbei. Warum und vor allem wie du dir also (egal wann) gesunde Angewohnheiten antrainierst, erfährst du in diesem Post:

Dezember – die Zeit der guten Vorsätze fürs neue Jahr. Viele Menschen erfüllt diese kalte Jahreszeit mit neuem Tatendrang. Das neue Jahr steht schliesslich an und jeder weiss, ein neues Jahr bringt neues Glück! Man nimmt sich all diese Vorsätze fürs neue Jahr vor… Dann kommt mit dem Januar die harte Realität und die meisten Vorsätze verlaufen schnell im Sande.

Healthy Habits – Gesunde Angewohnheiten

Sich etwas Ungesundes abzugewöhnen oder etwas Neues anzufangen, das einem gut tun soll, kann zu jeder Zeit im Jahr getan werden. Egal wann und wo du dich dazu entschliesst, mit diesen einfachen Tipps gelingt es dir einfacher und schneller in deine neue, gesunde Routine zu finden:

Wie du gesunde Angewohnheiten schaffst

1. Sei dir deiner Beweggründe bewusst

Überlege dir, warum du diesen Vorsatz umsetzen möchtest. Hast du einen klaren Grund für den Wandel, fällt es dir viel leichter, ihn umzusetzen. Überleg dir also: Wieso will ich das, was bewegt mich dazu, mich zu verändern?

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Wenn du magst, kannst du dir die Antwort irgendwo aufschreiben. Jedes Mal, wenn du zweifelst, kannst du dir deine Worte durchlesen und weisst wieder, warum du ursprünglich angefangen hast!

2. Setz dir ein realistisches Ziel, auf das du aufbauen kannst

Vermeide wenn möglich zu grosse Ziele wie „Ich esse ab sofort nie mehr Fleisch!“ oder „Ich gehe ab jetzt jeden Tag ins Fitnessstudio!“. Mit zu endgültigen oder übergrossen Zielen überforderst du dich sehr schnell selber – und das ist für viele gute Vorsätze das Todesurteil.

Probiere es doch vorerst mit einem Teilziel. Anstatt dir vorzunehmen, dein Buch bis Ende Jahr zu schreiben und zu veröffentlichen, nimm dir vor, einfach nur den ersten Entwurf fertig zu schreiben. Oder verändere beispielsweise eine bestehende schlechte Angewohnheit in eine gute Angewohnheit!

3. Mach einen Plan mit vielen kleinen Schritten und Belohnungen

Aus Angewohnheiten entsteht Routine, und dafür brauchst du erst einmal einen Plan. Schreibe dir genau auf, wann und wie du dein Ziel erreichen willst und setze dir kleine Milestones auf dem Weg. Wichtig dabei: Belohnungen für gutes Verhalten!

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Stell es dir so vor: Unser Gehirn ist süchtig nach Belohnungen – es mag aber gar nicht, dafür zu arbeiten. In dem du dir also viele kleine Belohnungen auf dem Weg gönnst, bringst du deinem Gehirn langsam bei, dass es etwas Gutes tut – und dass es auf eine richtig tolle, grosse Belohnung hinarbeitet!

Kleine Belohnungen können ganz individuell sein: Eine neue Gesichtsmaske ausprobieren, einen Film im Kino schauen, oder auch konsistent jeweils eine neue Folge auf Netflix nach einer erledigten Aufgabe.

4. Zieh dich selber in Verantwortung – tracke deine Fortschritte

So, jetzt hast du einen Plan ausgearbeitet und weisst, welche Belohnungen dich auf dem Weg erwarten. Zeit also, loszulegen! Doch wie weisst du, dass du dich auch wirklich an den Plan hältst und auf einem guten Weg bist? Mein Tipp: Tracke deine Ergebnisse.

Das kannst du durch tägliche Journal-Einträge machen oder auch ganz einfach mit einer Strichliste oder einer To-Do Liste zum Abhaken. Wenn du es nicht von Hand machen möchtest, gibt es dafür mittlerweile viele tolle Apps wie Asana oder Todoist zum Beispiel.

Sieh langsam zu, wie dein Ziel näher rückt und du merkst, wie deine Motivation von selber steigt und steigt!

5. Sei nicht zu streng mit dir

Achtung: Das ist mitunter der allerwichtigste Tipp, den ich dir geben kann! Fehler werden passieren. Du bist auch nur ein Mensch und du wirst mal keine Lust haben, deine miese Laune wird dir einen Strich durch die Rechnung machen oder es kommt ganz einfach sonst etwas im Leben dazwischen.

Lass dich davon nicht runterbringen! Wegen ein, zwei oder auch drei Mal versagen ist noch nichts verloren. Der entscheidende Faktor ist, dass du dran bleibst, auch wenn es schwierig ist. Bleibe so konsistent wie es geht und du wirst merken, wie du gesunde Angewohnheiten schaffst – auf ganz natürliche Art und Weise.

Was sind deine Vorsätze, was möchtest du verbessern oder neu anfangen? Schreib es in die Kommentare, vielleicht habe ich noch einen Tipp für dich! 🙂


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